geändert am 8.4.2005 - Version Nr.: 1. 3

Leitmotive

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Ballade 
Die Ballade ist ein erzählendes Gedicht. Meist ist es düster gestimmt und sprunghaft. Oft wird die Dialogform gewählt. Die Blütezeit der deutschen Volksballade liegt etwa zwischen 1250 und 1450 mit Stoffen aus Epik, Geschichte und Erzählgut. Später wurden auch andere Themen mit einbezogen.

Epos
Für die Römer war das Epos ein Medium zur nationalen Selbstdarstellung. Heute wird darunter meist die lyrische Verherrlichung eines Tatbestandes oder einer Person verstanden (Heldenepos).

Idyll 
Ein Idyll ist ein kleines episches oder dialogisches Gedicht, welches inhaltlich die ländliche Einfachheit, einen idealen unschuldsvollen Zustand lobpreist. Unter Theokrit (antikes Griechenland) wurde das Idyll zur eigenen Literaturgattung.

Lehrgedicht
Ein Gedicht, das auf angenehme und unterhaltende Weise belehren will und dabei an keine bestimmte poetische Form gebunden ist, nennt sich allgemein Lehrgedicht. In der griechischen und römischen Antike wurden bestimmte Wissensbereiche in poetischer Form vorgetragen (so z.B. De rerum natura von Lukrez, Georgica von Virgil und die Ars poetica von Horaz). Die Lehrdichtung des Mittelalters ist reich an praktischen und moralischen Hinweisen.

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